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Was bedeutet Monofilament bei Perücken?

Viele Menschen, die eine Perücke kaufen möchten, müssen sich mit ganz neuem Vokabular vertraut machen, denn Begriffe wie Monofilament, Tresse oder Filmansatz hat man in den meisten Fällen vorher noch nicht (oft) gehört. Wir erklären daher im Folgenden einige dieser Begriffe, besonders was es mit dem Monofilament bei Perücken auf sich hat.

Was versteht man unter Monofilament?

Mit dem Begriff Monofilament bezeichnet man eine Art von Stoff, auf den die Haare aufgeknüpft werden. Monofilament ist dabei eine Montur – so der Fachbegriff für den Stoff, der als Grundlage verwendet wird – neben der Tresse. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es besonders fein und damit angenehm zu tragen ist. Daher sind gerade bei einem kompletten Haarverlust infolge gesundheitlicher Probleme Perücken mit Monofilament sehr beliebt.

Was sind die Vorteile von Perücken mit Monofilament?

Monofilament ist ein sehr rund hauchzarter Tüllstoff, der als künstliche Kopfhaut dient. Es wirkt sehr natürlich, da durch die feine Verarbeitung, die eigene Kopfhaut durch die künstliche durchscheinen kann. Gerade für Patienten nach einer Chemotherapie eignen sich Perücken mit Monofilament ganz besonders gut, da sie dem Träger oder der Trägerin ein natürliches Gefühl zurück geben.

Der Gegensatz zu Perücken mit Monofilament sind die sogenannten Tressenperücken. Dabei werden ganze Haarsträhnen auf Bänder – die Tresse – maschinell aufgenäht. Die Verarbeitung ist in der Regel nicht so hochwertig wie die bei anderen Perücken, da sie rein maschinell gefertigt werden. Der Haaransatz bei diesen Haarteilen wirkt etwas unnatürlich, da er viel zu voluminös ist. Tressenperücken besitzen außerdem weder Wirbel, noch kann man sie scheiteln. Der Haarverlauf bleibt so, wie er ab Werk gefertigt ist. Reine Tressenperücken werden heute nur noch sehr selten gefertigt und eignen sich in der Regel nicht als Zweithaar nach einem vollständigen Verlust der eigenen Haare.

Ganz anders ist das bei Perücken mit Monofilament. Da die Haare von Hand in das Monofilament eingeknüpft werden, ergibt sich nicht nur ein natürliches Aussehen, die Haare lassen sich auch leicht frisieren. Wer gerne die Haare im Stirnbereich zurückgekämmt oder auf einen Pony verzichten möchte, sollte zu Monofilament mit Filmansatz greifen. Bei dieser Art kommt noch feinerer Tüllstoff zum Einsatz, der sich förmlich mit der eignen Kopfhaut zu verbinden scheint. Auch diese Art ist handgeknüpft, mit einer speziellen Technik im Stirnbereich. So ist es möglich, dass man die Haare der Perücke auch aus der Stein gekämmt tragen kann, ohne dass ein Außenstehender bemerken könnte, dass es sich um eine Perücke handelt.

Die verschiedenen Arten von Monofilament bei Perücken

Tresse und Monofilament mit Filmansatz stellen nur zwei Möglichkeiten der Verarbeitung der Perücke dar, es gibt noch weitere Varianten. Beispielsweise eine Kombination der beiden Verarbeitungsmöglichkeiten: Eine Tressenperücke mit Monofilament. Das Monofilament wird dabei am Oberkopf eingesetzt, um ein natürliches Erscheinungsbild hervorzurufen. Auch bei dieser Art werden die Haare für die Perücke von Hand in die Montur eingeknüpft. Haare scheiteln ist somit ohne weiteres möglich. An den Seiten der Perücke befinden sich Tressen, auf die die Haare aufgenäht werden. Das etwas unnatürliches Erscheinungsbild der Tressenperücke wird dadurch abgemildert, dass sie nur an den Seiten und im Nackenbereich eingesetzt werden.

Daneben gibt es auch Perücken, die komplett von Hand geknüpft werden. Nicht zuletzt aufgrund des hohen Zeitaufwandes, den man für die Herstellung ausschließlich in Handarbeit aufbringen muss, gehören diese Arten von Perücken zu den kostspieligsten auf dem Markt. Das sieht man ihnen aber auch an. Handgeknüpfte Perücken sind daher ebenfalls sehr zu empfehlen, wenn man das eigene Haar komplett ersetzen muss.